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VAMV fordert: Keine Kürzung beim Unterhaltsvorschuss!

Drastische Einschnitte beim Unterhaltsvorschuss lehnt der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) entschieden ab. „Wir sind entsetzt über die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Prien, dass für Kinder ab 16 Jahren der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss entfallen soll. Der Unterhaltsvorschuss muss weiter allen Kindern unter 18 zur Verfügung stehen, die sich nicht auf den Kindesunterhalt verlassen können“, betont Daniela Jaspers, Bundesvorsitzende des VAMV. „Ausgerechnet bei den Kindern zu sparen, die bereits das höchste Armutsrisiko unter den Familien haben, ist vollkommen inakzeptabel“, kritisiert Jaspers.

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Väterbeteiligung beim Elterngeld in Niedersachsen 2025 leicht gestiegen

Der Anteil der Väter, die Elterngeld beziehen, ist in Niedersachsen im Jahr 2025 leicht gestiegen. Insgesamt bezogen 39.031 Väter Elterngeld, dies entsprach einem Anteil von 24,5%. Gegenüber dem Vorjahr handelte es sich um einen Anstieg von 0,3 Prozentpunkten. Seit 2016 erhöhte sich der Anteil der Väter mit Elterngeldbezug von 21,7% auf 24,5% im Jahr 2025. Dies folgt dem bundesweiten Trend.

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Digitaler Wegweiser für wirtschaftliche Entscheidungen von Ausbildung bis Altersvorsorge

Fast alle Frauen und Männer halten wirtschaftliche Eigenständigkeit für persönlich wichtig. Aber weniger als die Hälfte der Menschen in Deutschland erreicht dieses Ziel. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat deshalb ein neues, innovatives Serviceportal veröffentlicht. Die „Lebenskarte – orientieren, informieren, auf eigenen Füßen stehen“ (www.lebenskarte.info) bietet verlässliche und unabhängige Informationen für jede Lebensphase von der Ausbildung bis zur Altersvorsorge. Zentraler Bestandteil ist der digitale Rechner „Lohn-O-Mat“, mit dem auch Paare berechnen können, wie sich gemeinsame wirtschaftliche Entscheidungen langfristig auswirken.

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Reformvorschlag für das Ehegattensplitting

In einem offenen Brief an die Bundesregierung haben die Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Nicola Fuchs-Schündeln, Monika Schnitzer, Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, und Katharina Wrohlich, Leiterin der Forschungsgruppe Gender Economics am DIW Berlin, einen Reformvorschlag zur Reform des Ehegattensplittings veröffentlicht - gemeinsam mit weiteren Unterstützer:innen.

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Neuer Förderaufruf für Projekte zur Beratung von Existenzgründerinnen

Das Land Niedersachsen hat einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Im Rahmen der Richtlinie zur Gewährung von Förderungen von Regionalen Initiativen und Kooperationen für Frauen am Arbeitsmarkt (RIKA-Richtlinie) sollen gezielt Frauen bei der Existenzgründung oder der Übernahme eines bestehenden Unternehmens (Unternehmensnachfolge) unterstützt werden. Dabei können bestehende Existenzgründungsberatungsprojekte weiterentwickelt, aber auch die regionale Struktur insgesamt ausgebaut werden.

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Aktionswoche „Finanziell auf eigenen Füßen stehen“ – Niedersachsen rückt wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen in den Fokus

Den eigenen Lebensunterhalt dauerhaft und unabhängig von äußeren Einflüssen sichern zu können, ist für viele Frauen nicht möglich. Vor allem Mütter kleiner Kinder, Frauen mit pflegebedürftigen Angehörigen und Alleinerziehende tragen oftmals die Hauptverantwortung für Care-Arbeit, was sich direkt auf Arbeitszeiten, Einkommen, Aufstiegsmöglichkeiten und die finanzielle Absicherung im Alter auswirkt. Die Bund-Länder-Aktionswoche „Finanziell auf eigenen Füßen stehen“ setzt genau da an, um für diese Themen zu sensibilisieren und neue Perspektiven aufzuzeigen. Vom 15. bis zum 19. Juni finden Veranstaltungen und Beratungsangebote unter Beteiligung zahlreicher vom Land Niedersachsen geförderten Projektpartnerinnen und -partnern statt.

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Entgelttransparenzrichtlinie

Die EU hat mit der Entgelttransparenzrichtlinie die Mitgliedstaaten verpflichtet, verbindliche Regeln für mehr Lohngerechtigkeit zu schaffen. Die dreijährige Frist zur Umsetzung sah vor, dass bis zum 7. Juni 2026 nationales Recht geschaffen wird. Da die Bundesregierung ein möglichst bürokratiearmes Gesetz verabschieden wollte, hat sie zunächst eine Kommission beauftragt, Vorschläge zu machen. Diese Vorschläge wurden im November 2025 vorgestellt. Ein neues Gesetz bzw. die Weiterentwicklung des Entgelttransparenzgeseztes liegt bisher nicht vor. Die EU Richtlinie gilt somit jetzt auch in Deutschland. Wie ist nun die Rechtslage? Was gilt jetzt in Deutschland? Dazu liefert eine Pressemitteilung und Zusammenfassung des Juristinnenbundes Antworten.

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Aktuelle Zahlen zur Arbeitszeit

Angesichts des oft reklamierten Bedarfs an Fachkräften wird aktuell wieder über die Ausweitung der Arbeitszeit diskutiert. Vollzeitbeschäftigte in Deutschland leisteten zuletzt etwas weniger Arbeitsstunden pro Woche als noch zehn Jahre zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, arbeiteten abhängig Beschäftigte in Vollzeit im Jahr 2025 im Schnitt 39,9 Wochenstunden. Im Jahr 2015 waren es noch 40,5 Stunden pro Woche. Im Vergleich zu 2024 hat sich die wöchentliche Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten nicht geändert. Teilzeit ist nach wie vor ein Frauenthema, insbesondere Mütter arbeiten in Teilzeit.

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25 Jahre STADT-HANNOVER-PREIS "Frauen machen Standort"

Der STADT-HANNOVER-PREIS "Frauen machen Standort" feiert 2026 sein 25-jähriges Jubiläum – und sucht erneut die hannoversche Unternehmerin des Jahres. Auch im Jubiläumsjahr werden Frauen ausgezeichnet, die mit unternehmerischer Stärke, innovativen Ideen und nachhaltigem Engagement die Wirtschaft in der Landeshauptstadt prägen und voranbringen.

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Homeoffice ist etabliert – auch in der Wirtschaftskrise. Aber Gleichstellungspotenziale bleiben ungenutzt

Die Wirtschaftskrise führt keineswegs dazu, dass Arbeitgeber:innen ihren Mitarbeitenden seltener Homeoffice anbieten. Der Anteil an Stellenanzeigen mit Homeoffice-Angebot liegt bei 20 Prozent – und damit auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das zeigt die Analyse von 79 Millionen Online-Stellenanzeigen durch den Jobmonitor der Bertelsmann Stiftung. Insbesondere Beschäftigte aus IT-Berufen profitieren vom Angebot. Weit verbreitet ist das Homeoffice zudem in männerdominierten Berufen, das Gleichstellungspotenzial auf dem Arbeitsmarkt bleibt noch zu oft ungenutzt.

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Preis für mehr Frauen im Handwerk

Das Projekt "Frau-Handwerk-Nachfolge" der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) hat zum zweiten Mal im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Handwerksorganisationen Best-Practice-Beispiele für mehr Frauen und Chefinnen im Handwerk ermittelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesgleichstellungsministerin, Mareike Wulf, überreichte am 21. April bei einer Fachtagung in Berlin die Urkunden.

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Belegschaften in deutschen Unternehmen sind vielfältig – doch Defizite bei Chancengerechtigkeit und Unternehmenskultur

- Neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung -

Vielfalt ist in den Belegschaften deutscher Unternehmen Alltag, Diskriminierung aber auch. Menschen, die anders aussehen, glauben oder lieben als die Mehrheit, haben es im Job oft schwer, auch das Alter oder gesundheitliche Einschränkungen führen zu Benachteiligungen. Nötig ist eine inklusive Unternehmenskultur mit verbindlichen Zielen – auch für vielfältigere Führungsetagen.

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Neuer Förderaufruf RIKA und Infoveranstaltung: Einrichtung und Betrieb von Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft

Bis zum 30. Juni 2026 können Träger ihre Anträge digital über das Kundenportal der NBank einreichen. Gefördert werden regionale Strukturprojekte, die Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen und die hierfür erforderlichen Netzwerke schaffen und pflegen. Anträge für zusätzliche Standorte, insbesondere in der niedersächsischen Übergangsregion, sind ausdrücklich erwünscht. Dafür gibt es am 14. April eine Online-Infoveranstaltung. Anmeldung bis zum 7. April.

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Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Land veröffentlicht neuen Förderaufruf

Um Projekte zu fördern, die sich für die Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen, hat das Land Niedersachsen einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Die Förderung richtet sich dabei an Projekte für nichterwerbstätige oder beschäftigte Frauen, die arbeitsmarktorientierte Beratung und Weiterbildung erhalten. Die bestehenden Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft können so weiterentwickelt und das Angebot ausgebaut werden.

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KI am Arbeitsplatz: Werden Frauen abgehängt?

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt – und wer sie nutzt, hat oft klare Vorteile im Job. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) feststellt, greifen Frauen deutlich seltener auf KI zurück als Männer. Welche Folgen das für Karrierechancen, Einkommen und die Zukunft der Arbeit haben könnte, erklärt IAB-Vizedirektorin Melanie Arntz in einem Video.

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Arbeitswelt im Wandel: Niedersachsen fördert überbetriebliche Weiterbildungsprojekte

Das Land Niedersachsen fördert ab sofort überbetriebliche Weiterbildungskurse, die Unternehmen und Beschäftigte fit machen für die digitalen und strukturellen Veränderungen in der modernen Arbeitswelt. Im Fokus steht vor allem der Erwerb von Kompetenzen zur branchenübergreifenden Sicherung von Arbeitsplätzen. Hierzu zählen laut Förderaufruf das Erlernen digitaler Kompetenzen im Personalwesen, die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz sowie die Transformation und Veränderungen von Arbeitsabläufen.

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Der Spielraum der Unternehmen

Neue Erkenntnisse zum Gender Wage Gap vorgestellt vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

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Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus

Knapp die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen in Deutschland im Alter von 45 bis 66 Jahren gibt an, dass sich eine Ausweitung der Arbeitszeit für sie finanziell nicht lohnt. Sie werden durch das für sie steuerlich ungünstige Ehegattensplitting ausgebremst: Bliebe vom Zusatzverdienst mehr Netto übrig, würden mehr Frauen erwerbstätig werden oder ihre Arbeitszeit ausweiten. Damit könnten 175.000 zusätzliche Vollzeitstellen besetzt werden. Zudem ginge der Anteil schlecht abgesicherter Minijobs zugunsten sozialversicherungspflichtiger Voll- oder Teilzeitbeschäftigung zurück. Das zeigt eine Erhebung der Bertelsmann Stiftung.

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Gender Gap Arbeitsmarkt 2025 unverändert bei 37%

Der Gender Pay Gap gilt als der zentrale Indikator für Verdienstungleichheit zwischen Frauen und Männern. Da sich Verdienstungleichheit jedoch nicht nur auf Bruttostundenverdienste begrenzt, berechnet das Statistische Bundesamt mit dem Gender Gap Arbeitsmarkt einen Indikator für erweiterte Verdienstungleichheit. Dieser betrachtet neben der Verdienstlücke pro Stunde (Gender Pay Gap) zusätzlich die Unterschiede in der bezahlten monatlichen Arbeitszeit (Gender Hours Gap) und in der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern (Gender Employment Gap). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar 2026 mitteilt, lag der Gender Gap Arbeitsmarkt im Jahr 2025 mit 37 % auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Damit stagniert die Entwicklung, nachdem der Indikator im Jahr 2024 noch rückläufig war.

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Aufruf zum Internationalen Frauentag 2026 „Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung.“

Demokratie und Gleichstellung unter Druck: Gewerkschafter:innen zeigen Haltung! Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2026 rufen die Frauen im Deutschen Gerkschaftsbund unter dem Motto „Mitbestimmen. Mitgestalten. MehrWert Gleichstellung“ dazu auf: Nutzt eure Stimme, wählt Frauen und stärkt Mitbestimmung – für eine solidarische Arbeitswelt und mehr Gleichstellung in Betrieben.

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Erwerbstätige Eltern mit Schließungen oder verkürzten Zeiten bei Kinderbetreuung konfrontiert

Die Menschen in Deutschland sollen noch mehr im Erwerbsjob arbeiten, so die Forderung von Bundesregierung und Arbeitgebern. Doch dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen, insbesondere für Erwerbstätige mit Familie oder anderen Sorgeverpflichtungen. Da hapert es häufig, zeigen neue Daten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur Stabilität der Kinderbetreuung in Deutschland: 54 Prozent der erwerbstätigen oder arbeitsuchenden Eltern, die eigentlich eine externe Kinderbetreuung in einer Kita, bei Tageseltern oder in einer schulischen Ganztagsbetreuung haben, waren im Herbst 2025 an einem oder mehreren Tagen mit Kürzungen der Betreuungszeiten und/oder sogar kurzfristigen Schließungen der Einrichtung konfrontiert, beispielsweise wegen Personalmangels.

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Teilzeitbeschäftigung - die Gründe

Die Gründe für eine Teilzeittätigkeit sind vielfältig und können bei Frauen und Männern unterschiedlich stark zum Tragen kommen. Am häufigsten gaben Teilzeitbeschäftigte im Jahr 2024 den eigenen Wunsch nach Teilzeit als Grund für die Reduzierung der Arbeitsstunden an. Das traf auf 27,9 % der insgesamt 13,1 Millionen Erwerbstätigen in Teilzeit zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Endergebnissen des Mikrozensus 2024 mitteilt. Teilzeitbeschäftigte Frauen (28,9 %) wollten demnach häufiger in Teilzeit arbeiten als teilzeitbeschäftigte Männer (24,9 %). Ein weiterer wichtiger Grund für die Teilzeittätigkeit ist die Betreuung von Angehörigen.

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Auf gute Vereinbarkeit kommt es an!

Angesichts des demografischen Wandels wird die Sicherung von Fachkräften viel diskutiert. Auch die stärkere Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt ist immer wieder Thema. Und das zu Recht, denn das Erwerbspotenzial bei den Frauen ist groß. Doch die Steigerung der Frauenerwerbstätigkeit ist alles andere als ein Selbstläufer. Das zeigen die Ergebnisse der neuen Sonderauswertung des DGB-Index Gute Arbeit.

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Erwerbstätigkeit von Müttern in Niedersachsen 2024

In welchem Umfang Mütter und Väter minderjähriger Kinder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, prägt nicht nur den Familien­alltag, sondern wirkt sich auch auf gesellschaftliche Strukturen und die Gesamtwirtschaft aus. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, waren 2024 in Niedersachsen laut Erstergebnissen des Mikrozensus 76,8% der Mütter und 92,6% der Väter, die mit mindestens einem minderjährigen Kind in einem Haushalt lebten, erwerbstätig.

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Jede fünfte Frau ist im Niedriglohnsektor beschäftigt

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, arbeiteten im April 2025 in Niedersachsen 357.000 Frauen und 266.000 Männer in Beschäftigungsverhältnissen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Demnach waren die Jobs bei jeder fünften Frau (20,0%) im Niedriglohnsektor. Bei den Männern liegt der Wert bei 14,1%.

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Broschüre: "Gegen Sexismus in Mittelstand und Handwerk"

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe verfügen oft nicht über die nötigen Ressourcen oder Strukturen, um bereits bekannte Ansätze gegen Sexismus und Diskriminierung umzusetzen. Das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ hat deshalb in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Mittelstand und Handwerk 15 Maßnahmen gegen Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz entwickelt, die gezielt auf Handwerksbetriebe sowie KMU zugeschnitten sind.

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Auch die Mütterrente ist keine Rettung

Während in Berlin um das neue Rentenpaket – einschließlich der Mütterrente – gerungen wird, liefert eine aktuelle Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg neue empirische Befunde zur Altersabsicherung von Müttern in Deutschland. Der in Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik veröffentlichte Artikel zeigt: Mutterschaft führt in Westdeutschland zu erheblichen Nachteilen bei Rentenansprüchen und Vermögensaufbau – in Ostdeutschland dagegen fallen die Unterschiede geringer aus.

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Zwischen Laptop und Kochlöffel: Homeoffice als Testfall für Geschlechtergerechtigkeit

Eine neue Studie des Exzellenzclusters "The Politics of Inequality" an der Universität Konstanz und des King’s College London zeigt: Homeoffice kann die Aufteilung von Haus- und Care-Arbeit zwischen Männern und Frauen ausgewogener machen – allerdings nur in Familien mit fortschrittlichen Einstellungen zu Geschlechterrollen.

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Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union