Aktuelles

Jede fünfte Frau ist im Niedriglohnsektor beschäftigt

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, arbeiteten im April 2025 in Niedersachsen 357.000 Frauen und 266.000 Männer in Beschäftigungsverhältnissen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Demnach waren die Jobs bei jeder fünften Frau (20,0%) im Niedriglohnsektor. Bei den Männern liegt der Wert bei 14,1%.

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Broschüre: "Gegen Sexismus in Mittelstand und Handwerk"

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Handwerksbetriebe verfügen oft nicht über die nötigen Ressourcen oder Strukturen, um bereits bekannte Ansätze gegen Sexismus und Diskriminierung umzusetzen. Das Bündnis „Gemeinsam gegen Sexismus“ hat deshalb in Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Mittelstand und Handwerk 15 Maßnahmen gegen Sexismus und Diskriminierung am Arbeitsplatz entwickelt, die gezielt auf Handwerksbetriebe sowie KMU zugeschnitten sind.

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Auch die Mütterrente ist keine Rettung

Während in Berlin um das neue Rentenpaket – einschließlich der Mütterrente – gerungen wird, liefert eine aktuelle Studie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg neue empirische Befunde zur Altersabsicherung von Müttern in Deutschland. Der in Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik veröffentlichte Artikel zeigt: Mutterschaft führt in Westdeutschland zu erheblichen Nachteilen bei Rentenansprüchen und Vermögensaufbau – in Ostdeutschland dagegen fallen die Unterschiede geringer aus.

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Zwischen Laptop und Kochlöffel: Homeoffice als Testfall für Geschlechtergerechtigkeit

Eine neue Studie des Exzellenzclusters "The Politics of Inequality" an der Universität Konstanz und des King’s College London zeigt: Homeoffice kann die Aufteilung von Haus- und Care-Arbeit zwischen Männern und Frauen ausgewogener machen – allerdings nur in Familien mit fortschrittlichen Einstellungen zu Geschlechterrollen.

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Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie schreitet voran

Die Uhr tickt: Bis Juni 2026 soll die Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union in nationales deutsches Recht umgesetzt werden. Sie soll den Entgeltgleichheitsgrundsatz zwischen Frauen und Männern fördern, also den Grundsatz: "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit". Bundesministerin Karin Prien hat dazu eine Kommission berufen, die Vorschläge für eine bürokratiearme und effektive Umsetzung der Richtlinie vorgelegt hat. Ein Mitglied der Kommission ist der DGB. Kritik kommt hingegen vom deutschen Juristinnenbund.

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Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union