Aktuelles

Umsetzung der Entgelttransparenzrichtlinie schreitet voran

Die Uhr tickt: Bis Juni 2026 soll die Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union in nationales deutsches Recht umgesetzt werden. Sie soll den Entgeltgleichheitsgrundsatz zwischen Frauen und Männern fördern, also den Grundsatz: "Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit". Bundesministerin Karin Prien hat dazu eine Kommission berufen, die Vorschläge für eine bürokratiearme und effektive Umsetzung der Richtlinie vorgelegt hat. Ein Mitglied der Kommission ist der DGB. Kritik kommt hingegen vom deutschen Juristinnenbund.

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Frauen besetzen immer noch weniger als jede dritte Spitzenposition

Frauen stellen fast die Hälfte aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft, doch nur 29 Prozent der obersten Führungskräfte sind weiblich. Der Anteil hat sich seit über 20 Jahren um nur 4 Prozentpunkte erhöht. In Betrieben mit familienfreundlichen Maßnahmen ist der Anteil von Frauen in Spitzenpositionen stärker gestiegen als in Betrieben ohne solche Angebote – dennoch zeigt sich: Der Gender Leadership Gap bleibt bestehen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

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Frauen, Männer und wer welche Benefits bekommt

Viele Studien und Erhebungen belegen, wie wichtig betriebliche Benefits sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch Arbeitgebende sind. Unterscheiden sich die Benefits nach Berufsgruppe, Geschlecht oder Hierarchiestufe? Und wie hat sich das Benefits-Angebot der Unternehmen in den letzten Jahren verändert? Antworten gibt die Studie der Bertelsmann-Stiftung mit Fokus auf betriebliche Zusatzleistungen.

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Ehrung für herausragendes Engagement

Tolle Nachrichten für die Ko-Stelle Frauen und Wirtschaft im Oldenburger Münsterland! Für sein herausragendes Engagement wurde der Verbund familienfreundlicher Unternehmen e.V. als überbetrieblicher Verbund der Koordinierungsstelle, vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesfamilienministerin in Berlin ausgezeichnet.

Damit ist der Verbund familienfreundlicher Unternehmen Siegelbündnis 2025/2026.

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Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Fragen zu geplanten Steuervergünstigungen

Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Verlängerung der Erwerbsarbeitszeit umzusetzen. Geplant sind die Abschaffung der täglichen zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen für Überstundenzuschläge und Anreize zur Erweiterung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten. Zu der Frage, wie Erwerbstätige diese geplanten Maßnahmen bewerten, hat das IAB im Juli 2025 erste Ergebnisse veröffentlicht.

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Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union