Innerhalb Niedersachsens bestehen weiterhin erhebliche regionale Unterschiede. In einigen kreisfreien Städten und Landkreisen lag der Väteranteil deutlich über dem Landeswert, etwa in Braunschweig (29,1%), in Oldenburg (Oldenburg) (29,0%), im Landkreis Osnabrück (28,4%) und im Landkreis Lüneburg (27,5%). Demgegenüber wiesen insbesondere Wilhelmshaven (14,5%), Emden (16,8%) und Salzgitter (17,6 %) deutlich niedrigere Werte auf.
Im Bundesländervergleich lag Niedersachsen im Mittelfeld. Den höchsten Väteranteil 2025 verzeichnete, wie schon in den Jahren zuvor, Sachsen mit 30,0%, den niedrigsten Anteil wies das Saarland mit 21,0% auf.
In Niedersachsen bezogen Väter im Jahr 2025 durchschnittlich 3,8 Monate Elterngeld. In Berlin erhielten Väter 2025 mit durchschnittlich 5,3 Monaten am längsten Elterngeld, während in Baden-Württemberg die Bezugszeiten mit 3,3 Monaten am kürzesten waren.
In Deutschland insgesamt erhielten 417.000 Väter Elterngeld
2025 bekamen rund 417.000 Männer bundesweit Elterngeld. 2024 waren es noch rund 15.000 mehr gewesen. Das entspricht einem Rückgang um 3,4%. Für die letzten 10 Jahre betrachtet lag der höchste Wert der Elterngeldempfänger bundesweit im Jahr 2022 bei rund 482.000 Männern.
Der Anteil von Männern, die Elterngeld bezogen haben, lag in Deutschland 2025 bei 25,9% und ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (0,1 Prozentpunkte). 2016 lag der Väteranteil bei 22,7%, 2022 bei 26,1%.
Die meisten Männer, die 2025 Elterngeld erhalten haben, bezogen nur das Basiselterngeld (73,9%). 2016 lag der Anteil bei 91,8%, 2022 noch bei 83,9%. Der Anteil der Männer, die zumindest anteilig auch Elterngeld Plus (inklusive Partnerschaftsbonus) bekamen, ist seit 2016 von 8,2% auf 26,1% im Jahr 2025 gestiegen.
Die durchschnittliche voraussichtliche Bezugsdauer von Elterngeld bei Männern lag 2025 deutschlandweit wie im Jahr zuvor bei 3,8 Monaten. 2022 hatte sie 3,6 Monate betragen.
Quelle: Pressemitteilung des Landesamt für Statistik Niedersachsen vom 9.7.2026
