Preis für mehr Frauen im Handwerk

Das Projekt "Frau-Handwerk-Nachfolge" der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) hat zum zweiten Mal im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für Handwerksorganisationen Best-Practice-Beispiele für mehr Frauen und Chefinnen im Handwerk ermittelt. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesgleichstellungsministerin, Mareike Wulf, überreichte am 21. April bei einer Fachtagung in Berlin die Urkunden.

Aus Niedersachsen sind zwei ausgezeichnete Beispiele dabei:

  • Handwerkskammer Oldenburg: “Gelebte Haltung und Praxis – Wie wir Frauen im Handwerk systematisch stärken und sichtbar machen”
  • Handwerkskammer Ostfriesland: "Gelebte Haltung und Praxis – Wie wir Frauen im Handwerk systematisch stärken und sichtbar machen"

Mehr zur Preisverleihung auf der Website des BMBFSFJ.

Hintergrund: Mehr Chancen für Frauen im Handwerk

Viele Branchen im Handwerk sind weiterhin stark von Männern dominiert. Im Durchschnitt wird nur jeder vierte Handwerksbetrieb von einer Frau (mit-)geführt. Da in den nächsten Jahren viele Handwerksbetriebe die Unternehmensnachfolge regeln müssen, ergibt sich daraus auch eine große Chance für Frauen, Handwerkschefin und Unternehmerin zu werden.

Das Thema "Handwerk" ist daher einer der neuen Schwerpunkte im Aktionsplan "Mehr Unternehmerinnen für den Mittelstand", an dem auf Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums 50 Beteiligte mitwirken. Hierzu gehören neben dem Bundesgleichstellungsministerium weitere Bundesministerien sowie Landesministerien, Wirtschaftsverbände, Netzwerke, Finanzierungsinstitutionen und wissenschaftliche Institute.

Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union