Koordinierungsstellen in Niedersachsen

Die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft agieren als Bindeglied zwischen den Frauen in der Region, dem Arbeitsmarkt und der regionalen Wirtschaft. Frauen, die beruflich wieder einsteigen oder sich beruflich verändern wollen, werden dort ebenso beraten wie Betriebe, die an Fachkräftesicherung und familienbewusster Unternehmenskultur interessiert sind. Zu den Kernaufgaben zählt die individuelle Beratung von Frauen, insbesondere von Berufsrückkehrerinnen, geringfügig Beschäftigten sowie Frauen in Elternzeit. Die RIKA-Förderung dient dem Auf- und Ausbau von regionalen Anlaufstellen in Niedersachsen. Hier finden Sie auch Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu allen Koordinierungsstellen in Niedersachsen.

Wer kann sich an eine Ko-Stelle wenden?

Die Einrichtungen sind Anlaufstellen für Frauen in allen berufsbezogenen Fragen. Im Fokus stehen jedoch Berufsrückkehrerinnen, die nach einer familienbedingten Unterbrechung wieder arbeiten möchten. Bei den Ko-Stellen bekommen sie nicht nur eine professionelle Beratung. Sie werden auch an passgenaue Weiterbildungsangebote vermittelt. Aber auch Betriebe können sich an die Einrichtungen wenden. Mehr als 1500 überwiegend kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen nutzen den Service der in ihren Regionen gut vernetzten Koordinierungsstellen.

Was bietet die Ko-Stelle den Rat suchenden Frauen?

Die Mitarbeiterinnen beraten und geben Informationen zu:

  • beruflicher Neuorientierung und Entscheidungsfindung
  • aktueller Arbeitsmarktsituation und Fachkräftenachfrage
  • passgenauen Weiterbildungsmöglichkeiten
  • finanzieller Unterstützung bei Aus- und Weiterbildung
  • Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit (Kinder/Pflege)

Außerdem organisieren sie Seminare vor Ort, um fachliche sowie persönliche Kompetenzen zu ermitteln und zu stärken. Dabei nehmen sie Rücksicht auf familienorientierte Zeitstrukturen und arbeiten auch mit ansässigen Weiterbildungsträgern vor Ort zusammen.

Was bietet die Ko-Stelle den Unternehmen?

Die Ko-Stelle bietet den Aufbau und die Geschäftsführung eines überbetrieblichen Verbundes mit kleinen und mittelständischen Unternehmen. Ziel ist die Vernetzung der beteiligten Betriebe sowie die Entwicklung von Maßnahmen, die die beruflichen Rahmenbedingungen von Frauen verbessern. Die Verbundbetriebe profitieren von:

  • Informationsveranstaltungen mit externer Expertise
  • Vernetzung mit regionalen Unternehmen und fachlichem Austausch
  • Unterstützung bei den Handlungsfeldern einer „Familienorientierten Unternehmenskultur“ (innovative Personalarbeit, familienbewusste Personalplanung, flexible Arbeits(zeit)organisation, Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit)
  • Kontakten zwischen Rat suchenden Frauen und ausgewählten Verbundbetrieben
  • Öffentlichkeitsarbeit für familienorientierte Unternehmenskultur

Gut vernetzt ist halb gewonnen

Tragfähige regionale Netzwerke und zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit sind die Basis der Koordinierungsstellenarbeit vor Ort. Die Mitarbeiterinnen kooperieren mit Akteurinnen und Akteuren der örtlichen Arbeitsverwaltung, Weiterbildungsträgern, der Wirtschaftsförderung, den Kommunen, Kammern und Verbänden. Außerdem vernetzen sie sich mit kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, regionalen Existenzgründungsagenturen, Beauftragten für Chancengleichheit der Arbeitsagenturen und der Jobcenter. Darüber hinaus leisten sie Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit den regionalen Medien für frauenspezifische arbeitsmarktrelevante Themen, familienbewusste Personalarbeit, die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit und vieles mehr.

OrtEinrichtung
Aurich
Koordinierungsstelle Frauen und Beruf in Ostfriesland
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Brake
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Jade-Weser
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Braunschweig
Beratungs- und Koordinierungsstelle Frau und Beruf
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Bremervörde
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Buchholz i.d.N.
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Landkreis Harburg
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Celle
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Landkreis Celle
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Cloppenburg
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Oldenburger Münsterland
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Cuxhaven
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Cuxhaven
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Göttingen
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft der Stadt Göttingen
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Hannover
Koordinierungsstelle Frau und Beruf Region Hannover
mehr
Hildesheim
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Hildesheim
mehr
Leer
Koordinierungsstelle Frauen und Beruf in Ostfriesland
mehr
Lüneburg
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Lüneburg.Uelzen
mehr
Meppen
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Emsland
mehr
Nienburg
Koordinierungsstelle frau+wirtschaft Landkreis Nienburg
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Nordhorn
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Grafschaft Bentheim
mehr
Northeim
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft im Landkreis Northeim
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Osnabrück
Koordinierungsstelle Frau und Betrieb
mehr
Osterholz-Scharmbeck
Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Landkreis Osterholz
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Rinteln
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Weserbergland
mehr
Soltau
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Heidekreis
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Stade
Koordinierungsstelle zur Frauenförderung
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Uelzen
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Lüneburg.Uelzen
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Vechta
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft im Oldenburger Münsterland
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Verden
Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Landkreis Verden
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Wildeshausen
Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Oldenburg
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Winsen (Luhe)
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft im Landkreis Harburg
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ESF

ESF — Europäische Förderung für Niedersachsen

Die Bezeichnung ESF steht für Europäischer Sozialfonds. Der ESF ist seit über 60 Jahren Europas wichtigstes Instrument zur Förderung der Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. In der Förderperiode 2021-2027 wird der ESF zum ESF Plus. Weiterhin wird das Ziel verfolgt, die Beschäftigungs- und Bildungschancen für alle Menschen in der EU langfristig zu verbessern. Aus den Mitteln werden in Niedersachsen u.a. die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft gefördert.

Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Kofinanziert von der Europäischen Union